| "Stark, wirklich stark": Jetzt wird gekauft |
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Bauminister Oliver Wittke lässt sich vom Engagement der Bürger für „Haus Buuck“ mitreißen und regt Beteiligung in AG „historische Stadtkerne“ an
Mit den Plänen des Architekten zeigte er sich einverstanden. Das Motto, da zu modernisieren, wo die Substanz kaputt ist und gut Erhaltenes zu sanieren, begrüßte Wittke. An die Adresse der Denkmalämter ging sein Vorwurf, es sei arrogant zu fordern, dass bei unter Denkmalschutz gestellten Gebäuden nichts verändert werden dürfte. „Man kann ja nicht aus jedem Denkmal ein Museum machen.“ Genau das soll Haus Buuck später auch nicht werden - sondern ein lebendiger Ort für Stadtgeschichte, gleichzeitig eine urtümliche Herberge für Wanderer. Trotz aller Euphorie für die Sanierungsarbeiten gab Wittke zu bedenken: „Die Arbeit kommt ja erst noch, wenn das Haus mit Leben gefüllt werden muss.“
Der überzeugte Bauminister („Stark, wirklich stark“) regte den Antrag auf Aufnahme in der Arbeitsgemeinschaft „Historischer Stadtkern“ an. Mit einem „ganzheitlichen Konzept“ könne sich die Stadt Rüthen bewerben und somit weitere Fördertöpfe erschließen. Eine Anregung, die die Verwaltung sich zu Herzen nimmt. Den Ministerbesuch nicht verpuffen zu lassen, mahnte CDU-Landtagsabgeordneter Hubert Kleff, der sich genau wie Christof Rasche (FDP) für den Besuch Wittkes stark gemacht hatte. Wenngleich der Minister kein Geldgeschenk für Rüthen dabei hatte - ein kleines Weihnachtspräsent gab es dann doch noch: Die dringende Sanierung der Landesstraße 776 wird auf 2008 vorgezogen, versprach Oliver Wittke im Hinblick auf ihren „erbarmungswürdigen Zustand.“ (Auszug aus "Der Patriot" vom 22.12.2007)
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