| Denkmalschutz als gute Tat |
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Zwei junge freiwillige Helfer engagieren sich im Haus Buuck. Nach Eintreffen des Förderbescheids starten die Arbeiten
Mit solchen Spezialaufgaben haben die jungen Denkmalschützer weniger zu tun. Sobald ein Außengerüst aufgestellt ist, soll der alte Putz, der entlang der Hachtorstraße aufgebracht ist, vom Fachwerk entfernt werden. Handwerker vor Ort werden die beiden 19 und 21 Jahre alten Helfer anleiten, betreut werden sie vom Vorstand des Forums. Für die Dauer eines Jahres werden beide in Rüthen wohnen und gegen Taschen- und Verpflegungsgeld praktisch, aber auch theoretisch am Haus Buuck arbeiten. Parallel nehmen sie an Seminaren teil, in denen beispielsweise sowohl handwerkliche Fähigkeiten als auch Baustile der Epochen vermittelt werden. Träger sind die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Das interessante Gebäude hat es Christina Neumann angetan. Sie will Innenarchitektin oder Restaurateurin werden. Erfahrungen, die im späteren Studium nutzen, erhofft sich auch Claudius Schließer. „Es ist befriedigend, wenn man etwas fertig bekommt und das dann schön ist“, sagt er. Fertig wird das gesamte Haus in diesem einen Jahr wohl nicht, auch wenn Lehmann hofft, zum 400. Geburtstag des markanten Gebäudes erste Erfolge vorweisen zu können. Er will weiterhin auf die jungen Helfer setzen: Auch in den nächsten Jahren ist die Unterstützung von Freiwilligen im Denkmaljahr eingeplant, die dereinst auch in dem Haus wohnen werden. Zwölf Bewerbungen hat es allein in diesem Jahr für Haus Buuck gegeben. Als erstes gilt es, das Haus winterfest zu bekommen, so Lehmann. Im kommenden Jahr erwartet er den zweiten Teil der Landesförderung. Lange werde es nicht mehr dauern, bis sichtbare Ergebnisse da sind. Schon jetzt spüre er bei der Bevölkerung und der Politik eine gewisse Vorfreude über das ehrgeizig Projekt. Lehmann: „Überall steht man voll dahinter“. Link zum Thema: http://www.ijgd.de (Auszug aus "Der Patriot" vom 06.09.2008)
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