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Für und wider Haus Buuck in Kurzfassung PDF Drucken E-Mail

Abreißen

Das ist legal nicht zu realisieren. Das Gebäude steht in der Liste der Denkmalschützer ganz oben (ältestes Gebäude Rüthens und herausgehobene Lage; einzigartig erhalten). Das Gebäude hat lt. Denkmalschutz NRW nicht nur eine Bedeutung für die Stadt Rüthen sondern für die gesamte Region. Ein Abriss des Hauses kommt damit nicht in Frage. Mit einem Abriss würde der gesamte Denkmalschutz in Frage gestellt. Weg ist weg! Viele schimpfen heute über die in den siebziger Jahren durchgeführte „Stadtkernsanierung“. Machen wir mit dem ältesten Haus Rüthens nicht den gleichen Fehler.

Zu teuer, Geld sollte man lieber sparen 

Die Restaurierung des Gebäudes ist, von einem auf denkmalgeschützte Gebäude spezialisierten Architekten, auf 1,739 Mio. € kalkuliert worden. Diese Kostenkalkulation ist die Erste, die auf Grundlage einer komplexen Gebäudeanalyse zu Beginn des Jahres 2008 erstellt worden ist. Alle derzeit lfd. Förderanträge beruhen auf dieser Kostenkalkulation. Allen, in irgendeiner Art Verantwortlichen, liegen diese Zahlen seit Jahresanfang 2008 vor.

Nach jetzigem Stand verbleiben davon bei der Stadt von Minimum 113.000,00 Euro bis max. 550.700,00 Euro.  Der Max.-betrag kann durch Eigenleistung des Forums für Stadtentwicklung (56.700,00 Euro), Förderung der NRW-Stiftung (226.000,00 Euro) bzw. weiterer  Förderer auf den Min.-betrag reduziert werden. Hierfür wird sich das Forum für Stadtenwicklung weiter einsetzen. Die bisher erreichte Förderung durch das Land NRW  kann nicht eingespart oder für andere Objekte eingesetzt werden; sie ist zweckgebunden. Wenn die Gelder nicht nach Rüthen fließen werden sie in anderen Städten investiert.

In diesem Zusammenhang: Nur ein Verein kann mit Hilfe der Stadt alle möglichen Fördertöpfe anzapfen. Für die Stadt allein bleiben Fördertöpfe öffentl. Stiftungen verschlossen. Der Verein wiederum kann z.B. keine Landesmittel beantrage.n.
Also: nur gemeinsam sind wir stark. Ausschließlich ehrenamtlich tätige Rüthener Bürger haben sich gefunden, um mit Hilfe der Stadt dieses Großprojekt zu realisieren.
Wichtig zu wissen ist auch, dass die Bezuschussung des Landes NRW nicht allein für das Haus Buuck zu sehen ist. Die Restaurierung gehört zum „Sanierungsgebiet Hachtorstraße“. Nur wenn das „Haus Buuck“ restauriert wird, kann auch der Ausbau der Hachtorstraße, der Abriss der Brandruine vor dem Hachtor  u.v.m. mit weiteren Zuschüssen realisiert werden.

Die Stadt hat auch, auf Anraten des Forums für Stadtentwicklung, einen Antrag auf Aufnahme in den „ Arbeitskreis Historische Stadtkerne“ gestellt. Als Mitglied dieses Arbeitskreises genießt man erhöhte Priorität bei der Förderung von Städtebau und Denkmalschutz. Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Mitgliedsstädten ist von hoher Bedeutung.  Bei Abriss des Gebäudes Haus Buuck wäre eine Weiterverfolgung dieses Antrages widersinnig.

Spätere Nutzung nicht gegeben und zu teuer 

Tatsächlich der kritischste und schwierigste Punkt. Das in Vereinseigentum stehende Gebäude soll weiterhin von diesem vermarktet und verwaltet werden. Ziel ist eine kostenneutrale Nutzung, d. h. Einnahmen und Ausgaben stimmen überein. Natürlich ein hohes Ziel. Hierzu wird ein Arbeitskreis aus Vertretern des Forums für Stadtentwicklung, der Politik, Verwaltung und interessierten Bürgern gebildet. Auch die spätere Vermarktung  kann nicht ohne Stadt gelingen. Denkbar ist z. B. die Stadtführungen mit Ausstellung im Haus Buuck beginnen zu lassen. Die  Unterbringung einiger u. a. im Tourismusbereich und artverwandter Aufgaben tätiger Verwaltungsmitarbeiter (Stadtentwicklung, Tourismus, Forst) ist möglich.  Über die Mieteinnahmen wäre eine Teilrefinanzierung gegeben. Weiterhin sollen zwei  Personen die ihr „freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege“ absolvieren in dem Haus wohn- u. arbeitsmäßig untergebracht werden; bedeutet weitere Mieteinnahmen. Die Vermarktung an Wander- und Fahrradfreunde ist angedacht; zwar umstritten, doch sollte nicht alles von vornherein von uns Rüthener Bürgern selbst „kaputt geredet“ werden. Die Vermietung des ehem. Speichersaales für Ausstellungen, Präsentationen, Firmenworkshops, Familien- feierlichkeiten usw. ist ebenfalls denkbar.
Weitere Möglichkeiten werden diskutiert. Jeder kann uns seine Gedanken unterbreiten, wir sind für jeden Vorschlag offen und dankbar. Jedoch ist nicht jede Nutzung förderfähig. Alles bedarf der Absprache mit dem Forum für Stadtentwicklung, der Stadt und den Förderern.

Lassen Sie uns das Projekt gemeinsam verwirklichen. Es darf kein „Politikum“ daraus werden oder leider muss man sagen, fortgeführt werden. Nur zusammen sind wir stark. Wird das Gebäude nach mehreren vergeblichen Anläufen in der Vergangenheit dieses mal wieder nicht verwirklicht, verbleibt ein immer weiter verfallendes Gebäude auf unbestimmte Zeit. Soll das das Zeichen sein, welches wir an dieser exponierten Lage für Rüthen setzen wollen?

Hochgestellte, außenstehende Persönlichkeiten des Landes NRW und versch. Stiftungen stehen mit großer Unterstützung hinter dem Erhalt und der Restaurierung des Haus Buuck und wollen uns rd. 1,5 Mio. Euro nach Rüthen bringen, nehmen wir es zur Attraktivitätssteigerung und Zukunft unserer schönen Bergstadt Rüthen. Auch die Rüthener Handwerker mit ihren Beschäftigten werden sich freuen. Unsere Art des Konjunkturprogramms für unsere Region.

Helfen Sie uns, werden Sie Mitglied in unserem Verein, unterstützen uns mit Ideen oder Taten. Setzen Sie  damit ein Zeichen für Ihre Solidarität.

Ihr Rüthener Forum für Stadtentwicklung e.V.